Konfigurieren Sie den Windows-Indizierungsdienst für die Leistung

Der Windows-Indexdienst bietet Ihnen die Möglichkeit, erweiterte Suchvorgänge für Verzeichnisse auf Ihrem Computer und für freigegebene Verzeichnisse im Netzwerk durchzuführen. Der Indexdienst wurde mit IIS (Internet Information Services) eingeführt und ist jetzt unter Windows 2000 und Windows XP installiert.

Der Indexdienst wird auf einem professionellen Windows 2000-Computer nicht standardmäßig gestartet. Wenn der Indexdienst automatisch gestartet werden soll, wählen Sie “Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Verwaltung” und öffnen Sie die Anwendung “Computerverwaltung”. Wählen Sie im linken Bereich des Fensters “Computerverwaltung” die Option “Dienste” aus und klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf “Indexdienst”. Das Dialogfeld “Indizierungsdiensteigenschaften” wird angezeigt.

Wählen Sie im Dialogfeld “Eigenschaften von Indizierungsdiensten” auf der Registerkarte “Allgemein” in der Dropdown-Liste “Starttyp:” die Option “Automatisch” aus. Klicken Sie unter “Service stautus:” auf die Schaltfläche “Start”. Eine Reihe von Festplattenaktivitäten kann beginnen, wenn der Indexdienst den Index erstellt oder aktualisiert. Der Indexdienst erstellt einen Index (auch als Katalog bezeichnet), der so organisiert ist, dass die Suche schnell und einfach ist. Der Indexdienst zeichnet auch die Dokumenteigenschaften auf, z. B. das Erstellungsdatum und das Datum der letzten Änderung.

Sie können auf die Suchanwendung zugreifen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Ordner klicken und im Popup-Menü “Suchen …” auswählen. Sie können nach Dateinamen oder nach Text in Dateien mithilfe von Schlüsselwörtern oder Phasen suchen. Abfragen können Platzhalter (?, *) Und Boolesche Operatoren (AND OR und NOT) verwenden. Wenn ein Benutzer ein NTFS-Volume durchsucht, gibt der Indexdienst in den Ergebnissen nur die Dateien zurück, zu deren Anzeige der Benutzer berechtigt ist.

Die von den meisten Anwendungen erstellten Dokumente enthalten Formatierungs- und Steuerungsinformationen. Beispielsweise enthält eine Webseite HTML-Tags und ein Word-Dokument RTF-Tags. Der Indexdienst verwendet Filter, um den Inhalt aus den Formatierungs- und Steuerinformationen zu extrahieren. Dokumente mit Erweiterungen, für die keine Filter installiert sind, werden standardmäßig nicht indiziert. Wenn Sie alles indizieren möchten, öffnen Sie die Anwendung “Computerverwaltung” wie oben beschrieben und wählen Sie “Dienste …”. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf “Indizierungsdienst” und wählen Sie “Eigenschaften” im Popup-Menü. Aktivieren Sie im Dialogfeld “Eigenschaften von Indexierungsdiensten” auf der Registerkarte “Generierung” das Kontrollkästchen neben “Indexdateien mit unbekannten Erweiterungen”.

Der Indexdienst ist so konzipiert, dass er kontinuierlich ausgeführt wird und keine Wartung erfordert. Nach dem Einrichten wird der Index automatisch aktualisiert. Wenn sich eine Datei ändert, sendet das Betriebssystem eine Änderungsbenachrichtigung an den Indexdienst, wodurch der Index aktualisiert wird. Ordner auf Remotecomputern werden regelmäßig gescannt.

Der Windows-Indexdienst verwendet eine angemessene Menge an Speicherplatz (ungefähr 30% der Menge der Originaldateien). Wenn die gemeinsam genutzten Verzeichnisse im Netzwerk groß sind, kann dies einen erheblichen Teil der Speicher- und Prozessorzyklen des Computers beanspruchen. Es gibt verschiedene Optionen zum Konfigurieren des Indexdienstes, um die Leistung zu verbessern.

Um den Indexdienst zu konfigurieren, wählen Sie “Start | Einstellungen | Systemsteuerung | Verwaltung” und öffnen Sie die Anwendung “Computerverwaltung”. Klicken Sie im linken Bereich des Fensters “Computerverwaltung” auf das Pluszeichen neben “Dienste und Anwendungen” und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Symbol “Indexdienst”. Wählen Sie im Popup-Menü “Alle Aufgaben | Leistung einstellen”. Das Dialogfeld “Indizierungsdienstnutzung” wird angezeigt.

Das Dialogfeld “Verwendung des Indexdienstes” enthält drei Optionsfeldoptionen, mit denen Windows die Leistung des Indexdienstes für Sie festlegen kann. “Oft verwendet”, “Gelegentlich verwendet” und “Nie verwendet”. Wenn Sie Ihre eigene benutzerdefinierte Einstellung vornehmen möchten, aktivieren Sie das Optionsfeld “Anpassen” und klicken Sie auf die Schaltfläche “Anpassen …”. Das Dialogfeld “Gewünschte Leistung” wird angezeigt.

Das Dialogfeld “Gewünschte Leistung” enthält zwei Schieberegler. Mit dem Schieberegler “Indizieren” wird festgelegt, wie schnell der Katalog aktualisiert wird. Passen Sie es links an, um die Anzahl der Systemressourcen zu verringern, die zum Aktualisieren des Katalogs verwendet werden. Der Schieberegler “Abfragen” legt fest, wie schnell Suchergebnisse zurückgegeben werden. Durch Anpassen nach links wird die Menge der verwendeten Systemressourcen reduziert, die Rückkehr der Suchergebnisse dauert jedoch länger.

Sie können den Indizierungsdienst auch steuern, indem Sie die zu indizierenden Ordner konfigurieren. Wenn Sie im Fenster “Computerverwaltung” auf das Symbol “Indexdienst” klicken, sollte im rechten Bereich ein Katalog mit dem Namen “System” aufgeführt sein. Wenn Sie auf einen Katalog doppelklicken, finden Sie drei Ordner: “Verzeichnisse”, “Eigenschaften” und “Katalog abfragen”.

Hinweis: Wenn Internet Information Server (IIS) auf Ihrem Computer installiert ist, sollte auch ein Katalog mit dem Namen “Web” angezeigt werden. Der Webkatalog durchsucht das Verzeichnis C: Inetpub.

Um einen zu indizierenden Ordner hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner “Verzeichnisse” und wählen Sie im Popup-Menü “Neu | Verzeichnis”. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld “Verzeichnis hinzufügen” den Pfad des neuen Verzeichnisses ein. Um einen Ordner zu entfernen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Ordner “Verzeichnisse”, um die Liste der Verzeichnisse im rechten Bereich anzuzeigen. Klicken Sie dann mit der linken Maustaste auf ein Verzeichnis und wählen Sie “Löschen” im Popup-Menü.

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